Nachrichten vom Finanzmarkt

Historische Situation in Deutschland:

 

1871 Golddeckung der Reichsmark = keine Inflation

1914 Auflage von nicht durch Gold gedeckte
           Staatsschuldverschreibungen = Inflation

1923 Hyperinflation: 4,2 Billionen RM = 1 US-Dollar

1948 Währungsreform : Einführung der DM

           Guthabentransfer von RM in DM = 18 : 1
           Schuldentransfer  von RM in DM = 10 : 1

1990 Währungsreform in den neuen Bundesländern. Die Ostmarkt
           (fast wertlos) wird in DM umgetauscht. Transferzahlungen
            fördern die Inflation der DM

1999-2002 Währungsreform : Einführung des Euro

2008 im letzen1/3 Wachstumsende? ( Nur die Staatsverschuldung
          wächst )

Heutige Situation und Auswirkung auf Deutschland:

 

Lehman Brothers ist pleite gegangen wegen eines Eigenkapitalanteils in der Bilanz von 1 : 30 (EK-Hebel)

Die Barclays Bank ist vom britischen Staat teilweise übernommen worden: EK-Hebel dort 1 : 60

Die Deutsche Bank hat sogar einen EK-Hebel von 1 : 50.

Der Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken hat ein Volumen von „nur “ 3 Milliarden Euro

Sparguthaben bestehen aber in einer Höhe von 3 Billionen Euro

Geht die Deutsche Bank pleite?

Die deutschen Kapitallebensversicherungen investieren einen großen Teil der Einlagen in Staatsanleihen. Droht auch hier ein Zahlungsausfall?

 

Beurteilung der Situation allgemein in Stichworten:
Schlimmste Finanzmarktkrise aller Zeiten

Deflation aller Anlageklassen - Inflation ist derzeit kein Thema

Deflation tritt nie alleine auf - ihr folgt immer eine Hyperinflation in 3
   bis 7 Jahren - Hyperinflation kann 30% bis 50%  Inflation pro Monat
   in Deutschland  bedeuten.

Depression ist wahrscheinlich - es drohen  Verwerfungen am Markt.

Öffentliche Anleihen sind gefährdet - das heißt, selbst Staaten werden
   zahlungsunfähig (siehe Island!)

Auch der Wert des Euro wird in naher Zukunft in Frage gestellt
   werden. Es droht dann eine Währungsreform - mit allen nicht
   kalkulierbaren Folgen.

Die Immobilienbaisse in den USA wird zu weiteren Zwangsverstei-
   gerungen führen.

Die Entwicklungs- und Schwellenländer (Emerging Markets) werden
   die nächsten Opfer sein - allen voran China

Staatliche Rettungspakete sind zum Scheitern verurteilt - durch das
   Drucken von Geld wird die Lage noch verschlimmert und die Inflation
   beschleunigt.

Die 2,8 Billionen Dollar, die durch die USA derzeit zur Stützung
   in den Markt gedrückt werden, verschiebt nur die Krise, wendet sie
   aber nicht ab - die USA bringen derzeit 2,5 Milliarden Dollar pro
    Woche neu in Umlauf !!   Die Folge davon wird eine Hyperinflation
    sein.

Das Geldmengenwachstum in den USA beträgt 7,8% p.a. ; das
   Wirtschaftswachstum beträgt aber nur 1,8% (zumindest nach den
   offiziellen Zahlen; real wird es eher bei 0% oder sogar darunter liegen)
Das bedeutet bereits heute eine echte Inflation von 7,8 % - 1,8 %
   statistisches Wachstum = mindestens 6%

Alle Staaten sind wirtschaftlich mit den USA verwoben bzw. von ihnen
   abhängig
.

Eine Analyse der Situation am Finanzmarkt
durch Ronny Wagner Vermögensverwalter der FG Asset Management AG im Februar 2009
auf Grundlage der Wiener Schule der Ökonomie von Ludwig von Mises und Friedrich von Hayek (Wirtschaftsnobelpreis )

Wie sicher ist Ihr Geld

Deutsche GoldmarkInflation-Fünfzig Millionen MarkWährungsreform - 100 Deutsche Mark50 ReichsmarkVorsicht dünnes Eis

Rechtzeitige die überdeutlichen Warnsignale am Finanzmarkt

ernst nehmen und handeln.

 

Mit beginn der Krise am Finanzmarkt ab 2007
zeigte sich , dass die bis dahin als absolut sicher und stabil geltenden Geldmarkt-fonds ebenfalls kurzfristig eine negative Wertentwicklung nehmen konnten.

Als noch sicherer gelten Exchange-traded funds. Sie bilden den Geldmarkt ab und haben lediglich ein verbleibendes Kontrahentenrisiko von bis  maximal 10%, das sie aus Transaktionen mit Derivaten tragen.

Entscheidend ist aber das Geldmarktfonds ein Sondervermögen dar-stellen, das bei Insolvenz  der Bank, Versicherung etc. nicht in die Insolvenzmasse eingeht.

 

*Gold und andere Edelmetalle sind nicht geeignet zur Spekulation. Gold darf daher nicht allein nach dem Marktpreis beurteilte werden.
Es dient speziell in der Krise zur Erhaltung der Kaufkraft. Die Kaufkraft des Goldes ist seit Jahrtausenden stabil !

Anlegermodell in der Krise zur Sicherung der Kaufkraft

 

Sicherung des Kapitals durch Diversifizierung der Anlagen in:

ca 1/3 in Immobilien - die Preise werden wohl vorübergehend noch weiter fallen, 1/3 in Geld und 1/3 in Edelmetalle.

Das Geld nicht in Tagesgeld bei den Banken anlegen !!! bei einer Pleite kann es weg sein.
In
ausgesuchte Geldmarktfonds (Exchange-traded-Funds) * investieren - diese sind Sondervermögen und gehören deshalb nicht der Bank.
Edelmetalle (Gold, Silber, Platin)* verteilen je 1/3 Minenaktien, Goldmünzen und Goldbarren.

Beachten Sie bitte die rechtlichen Hinweise auf der nächsten Seite, welche für die gesamte Homepage gelten !

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